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Kennen Sie Ihr Cholesterin?

September 26, 2016

 

Dr. med. Walter Häcki nimmt Stellung dazu, warum Cholesterin überlebenswichtig ist.

 

Herr Dr. med. Walter H. Häcki, oftmals wird in der Medizin von einem ‹guten› und einem ‹bösen› Cholesterin gesprochen. Was ist damit gemeint?

 

Cholesterin ist eine wichtige körpereigene Substanz, sie ist ein Lipid (Fett) und daher nicht wasserlöslich. Transportiert wird das Cholesterin im Körperwasser mit zwei verschiedenen Eiweißen (Lipoproteine). Sobald sich diese Eiweiße mit dem Cholesterin verbinden, wird vereinfacht auf Grund der unterschiedlichen Dichte von einem LDL-Cholesterin (Low Density Lipoprotein) und von einem HDL-Cholesterin (High Density Lipoprotein) gesprochen. Das HDL wird als das gute Cholesterin bezeichnet, weil hohe HDL-Werte gesund sind. Das über die Nahrung aufgenommene Cholesterin und Kennen Sie Ihr Cholesterin? Dr. med. Walter Häcki nimmt Stellung dazu, warum Cholesterin überlebenswichtig ist. Das vom Körper verbrauchte
Cholesterin werden aufgesammelt und in die Leber geführt. Das LDL wird als das schlechte Cholesterin bezeichnet. Das LDL transportiert vom Körper selbst produziertes Cholesterin von der Leber zu den Geweben.

 

Warum gilt das LDL-Cholesterin als böse?

 

In diversen Studien wird ein Zusammenhang zwischen erhöhtem LDL-Cholesterin im
Blut und der Entstehung von Arteriosklerose oder koronarer Herzkrankheiten hergestellt. Zusätzlich wird davon ausgegangen, dass ein erhöhter Cholesterinspiegel
die Entstehung der Alzheimerkrankheit und anderer neurodegenerativer Erkrankungen begünstigt.

 

Was ist mit «Cholesterinlüge» gemeint?

 

Die Aufteilung in gutes und schlechtes Cholesterin ist zwar populär, es handelt sich aber lediglich um zwei verschiedene Arten, wie sich das Cholesterin im Körper verbinden kann. Die dadurch entstandene Bezeichnung LDL-Cholesterin (böse) und HDL-Cholesterin (gut) erweckt den Eindruck, es gäbe zwei Cholesterinarten im Körper. Tatsächlich handelt es ich um dasselbe Cholesterin. Die zwei Cholesterinverbindungen haben grundsätzlich nur verschiedene Aufgaben im Körper.

 

Aber ein zu hoher Cholesterinwert im Blut ist doch ungesund?

 

Cholesterin bindet sich nicht nur an die HDL- und LDL-Lipoproteine, womit es auch für andere Vorgänge im Körper wichtig ist. Es wird davon ausgegangen, dass nur etwa 8 %
des Cholesterins im Blut ist, wobei die anderen 92 % in Zellen eingelagert sind. Cholesterin ist für unsere Körperzellen wichtig und wird über die Galle ausgeschieden. Ohne Cholesterin gäbe es keine männlichen Hormone und auch Vitamin D ist Cholesterin verwandt.

 

 Zu hohes LDL-Cholesterin im Blut führt dazu - da diese Verbindung im Gewebe Depots bildet -, dass sobald die Zelle genug aufgenommen hat, sich das restliche Cholesterin in den Zellwänden und der Umgebung ablagern kann. Wenn das HDL-Cholesterin das überflüssige Cholesterin nicht mehr einsammeln und zurück in die Leber führen kann, entsteht sogenannte Plaque, die sich in den Blutgefässen anlagert. Plaque selber bestehen nur zu einem kleinen Teil aus Cholesterin. Es handelt sich um einen Komplex aus Cholesterin, Entzündungszellen und Kalk.

 

Was sind die Risikofaktoren bei einem zu hohen Cholesterinwert?


Die höchsten Risiken bestehen bei Patienten mit familiärer Belastung, die bereits an einer
Erkrankung der Herzkranzarterien leiden oder etwa an Diabetes. Weitere Risikofaktoren
sind: Rauchen, erhöhter Blutdruck, niedriges HDL-Cholesterin, koronare Herzerkrankungen in der Familie etc.

 

Wie entsteht ein hoher Cholesterinwert?

 

Cholesterin wird einerseits zum grössten Teil von der Leber selber produziert und andererseits zu einem kleinen Teil über die Nahrung aufgenommen. Für einen erhöhten Cholesterinspiegel können genetische Gründe oder auch Krankheiten verantwortlich sein. Eine ungesunde Ernährung hat einen negativen Einfluss auf den Cholesteringehalt. Wie kann ich meinen Cholesterinspiegel beeinflussen? Es gibt Medikamente, die unseren
Cholesterinspiegel drastisch senken können. Solche Medikamente senken die natürliche
Produktion von Cholesterin in der Leber. Auch mit gesunder Ernährung kann das Cholesterin gesenkt werden. Dabei muss immer auf den Gesamtstoffwechsel geschaut werden. So können ungesättigte Fettsäuren den Cholesterinspiegel
senken, wenn der Gesamtstoffwechsel im Gleichgewicht ist. So gesehen haben auch gesättigte Fettsäuren keinen negativen Einfluss auf den Cholesterinspiegel, was oftmals
falsch interpretiert wird. Bei einem funktionierenden Gesamtstoffwechsel haben zum
Beispiel frische Eier keinen negativen Einfluss auf den Cholesterinspiegel.

 

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