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Warum wir dick werden (Teil 2/3)

April 27, 2016

Übergewicht  ist nicht die Folge, sondern die Ursache für eine Ernährungsstörung

 

Wenn Gewebe sich ausdehnt, ob in Form eines Tumors oder das Heranwachsen eines Kindes, nennen wir das " Wachstum" und wir wissen, dass die Veränderungen auf komplexen Prozessen basieren, welche durch Hormone gesteuert werden.

 

Niemand würde jemals sagen, dass ein Kind gewachsen ist, weil er oder sie zu viel gegessen hat. Kinder wachsen ständig und brauchen Energie um das zu tun. Sie werden nicht größer weil sie essen, sondern weil ihr hormonell reguliertes Wachstum eine Menge Energie erfordert und dies macht sie hungrig.
 

Die Wucherung eines Tumors ist ähnlich: Er wächst nicht, weil Energie zugeführt wird, sondern aufgrund von Problemen innerhalb der Zellen, die sein Wachstum fördern.

 

Warum sollten wir also anders über Übergewicht denken und von anderen Wachstumsprozessen isolieren?
 

 Es ist wissenschaftlich unumstritten, dass das Hormon Insulin auf die Bildung von Fettdepots einen wesentlichen Einfluss hat, und doch, wenn wir über Übergewicht sprechen, neigen wir dazu, Ursache und Wirkung zu verwechseln.


Genau wie im Fall eines Tumors kann das Wachstum von Fettzellen beeinträchtigt werden, weil unser Körper auf einen zu hohen Zuckerspiegel durch übermäßige

Insulinproduktion reagiert.

 

Unsere Zellen verbrauchen mehr Energie, wenn wir dicker werden und wir fühlen uns dann hungriger und fauler genau wie ein Kind, das durch einen Wachstumsschub geht. Wachsende Fettzellen verbrauchen mehr Energie; daher sind dicke Menschen hungriger.


Wenn wir erkennen, dass Übergewicht die Folge eines biologischen Wachstumsprozesses ist, wird deutlich, dass Völlerei oder Faulheit nicht die Gründe sind, warum wir dick werden. Stattdessen sollten wir versuchen, sie als Symptome einer Wachstumsstörung zu verstehen.

 

Schlussfolgerung: Übergewicht ist nicht die Folge, sondern die Ursache für eine Ernährungsstörung.

Unser Körper kann nicht die Menge oder die Art der Kohlenhydrate verarbeiten, die allgegenwärtig geworden sind

 

Menschen sind Gewohnheitstiere, vor allem wenn es um Lebensmittel geht.  Je länger bestimmte Nährstoffe Teil unserer Ernährung waren, desto besser hat sich unser Körper daran angepasst und desto gesünder sind sie für uns.


Kohlenhydrate die heutzutage einen bedeutenden Teil unserer Ernährung ausmachen, sind eine relativ neue Ergänzung der menschlichen Ernährung. Die Menschen bewohnen die Erde seit etwa 2.500.000 Jahren. Sie begannen aber erst vor etwa 12.000 Jahren mit der Ausbreitung der Landwirtschaft, Mehl zu essen und die westliche Welt wusste nicht einmal, was Kartoffeln sind bevor Amerika entdeckt wurde. Weißes Mehl und Weißzucker wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Teil der menschlichen Ernährung.

 

Die Ära der kohlenhydratreichen Nahrung ist nur ein Bruchteil einer Sekunde in der Geschichte der Menschheit. Daher können wir die Möglichkeit ausschließen, dass wir eine genetische Anpassung an die schnell verdaulichen Kohlenhydraten in so kurzer Zeit gebildet haben.

 

Vor der Ausbreitung der Landwirtschaft lebten unsere Vorfahren als Jäger und Sammler und bevorzugten lieber fettes Fleisch, um ihren Hunger zu stillen.
 

 Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat die Ernährung der heutigen Jäger und Sammlerkulturen analysiert, welche völlig von der Zivilisation des 20. Jahrhunderts isoliert waren. Ihre Nahrung bestand auch zum größten Teil aus Fisch und Fleisch. Einige von ihnen überlebten sogar ohne Gemüse, Obst oder sogar Getreide zu essen. Mit anderen Worten waren ihre Diäten das genaue Gegenteil unserer Ernährung, von denen Kohlenhydrate zwei Drittel ausmachen.

 

Wenn Gesundheitsexperten unserem westlichen Lebensstil die Schuld für die Ausbreitung von Fettleibigkeit geben, ignorieren sie die Tatsache, dass bis vor kurzem Kohlenhydrat reiche Lebensmittel, wenn überhaupt, kaum eine Rolle gespielt haben.

 

Schlussfolgerung: Unser Körper kann nicht die Menge oder die Art der Kohlenhydrate verarbeiten, die allgegenwärtig geworden sind.

Kohlenhydrate machen uns nicht nur dick, sie machen uns auch krank


Wenn wir regelmäßig unseren Körper großen Mengen an Kohlenhydraten über einen langen Zeitraum aussetzen, können wir die Signalfunktion von Insulin stören. 

 

Was wir essen beeinflusst stark den unglaublich empfindlichen Mechanismus der den Stoffwechsel steuert. Wenn wir Lebensmittel essen, welche reich an Kohlenhydraten sind, kann dieser Mechanismus aus dem Gleichgewicht geworfen werden und zu einem Überangebot an Insulin führen.

 

Weil Insulin die Bildung von Fettablagerungen regelt, werden wir nicht nur dick, sondern auch anfälliger für Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck bei einem konstant anhaltenden Ungleichgewicht in unserem Insulinspiegel. 


Aus diesem Grund brechen diese Krankheiten in fast jeder Kultur plötzlich aus, wenn sie in Kontakt mit westlichen Lebensmitteln kommen.

 

 

Dieses Phänomen kann auch in seiner Wirkung bei Einwanderern gesehen werden. Brustkrebs zum Beispiel, ist nicht sehr häufig bei japanischen Frauen. Jedoch spiegeln die Brustkrebsraten der Nachkommen der japanischen Frauen, die perfekt in die USA 

immigriert sind, die Rate anderer Frauen in den USA wider. Ein ähnlicher Anstieg der Wahrscheinlichkeit dieser Krankheiten kann immer unter Einwandergruppen, welche völlig unabhängig von ihrer ethnischen Zugehörigkeit sind, gefunden werden.

 

Aber unseren gesamten westlichen Lebensstil zu verteufeln, ist nicht die Antwort. Wir müssen stattdessen versuchen, auf bestimmte mögliche Ursachen zu zielen. Und wenn wir das tun, kommen wir schnell zu den Kohlenhydraten.

 

Ein klarer Indikator ist die Tatsache, dass unsere Vorfahren, wie die heutigen isolierten eingeborenen Völker, selten Kohlenhydrate aßen - und keine der beiden Gruppen hat an Diabetes oder ähnlichen "Zivilisationskrankheiten" gelitten. Daraus können wir schließen, dass es in der Tat sehr wahrscheinlich ist, dass Kohlenhydrate das Problem verursachen.

 

Schlussfolgerung: Unsere Vorfahren haben keine Kohlenhydrate zu sich genommen und nicht an westlichen Krankheiten gelitten. Kohlenhydrate machen uns somit nicht nur dick, sondern auch krank. 

Kalorienarme Diäten funktionieren so gut wie nie - und können unsere Gesundheit sogar beschädigen

 

Ziel vieler Diäten ist es, unsere tägliche Kalorienzufuhr zu senken. Diese können uns kurzfristig dünner machen, aber es gibt immer einen Haken auf lange Sicht. Wir müssen uns stetig weiter bemühen unser geringeres Gewicht zu halten.

 

Für die meisten von uns ist dieser Weg zum Scheitern verurteilt. Diäten, welche unsere Kalorienaufnahme begrenzen, berauben uns der Energie und Nährstoffe die unseren Körper fit halten und ihm helfen, sich zu regenerieren. Solche Diäten lassen unseren Körper buchstäblich verhungern.

 

Lassen Sie uns annehmen, dass Max Muster seine Kalorienzufuhr um 20% reduziert und somit auch 20% weniger isst. Dabei muss er nicht nur ohne 20% der Kalorien auskommen, sondern auch auf 20% der Vitamine und Mineralstoffe verzichten, die mit den Lebensmitteln kommen.

 

Sobald Max Muster wieder zu seinen alten Essgewohnheiten zurückkehrt, würde sein Körper einfach wieder die Masse zunehmen, die er verloren hat. Mit anderen Worten würde er den sogenannten JoJo-Effekt erfahren.

 

Ein Experiment, welches in den USA in den frühen 1990er Jahren durchgeführt wurde, beweist, wie kontraproduktiv diese Hunger-Programme sind. Im Laufe von acht Jahren aßen alle 20.000 Teilnehmerinnen 360 Kalorien weniger als sie zuvor jeden Tag gegessen hatten. Die Nahrungsmittel  welche sie aßen, enthielten alles, was als gesund und notwendig galt: Ballaststoffe, Obst und Gemüse, und nicht viel Fett.


Am Ende waren alle enttäuscht und erkannten, dass die Frauen im Durchschnitt nur zwei Pfund verloren hatten. Die meisten von ihnen haben sogar am Bauch zugenommen - sie hatten nicht Fett, sondern Muskelmasse verloren.

 

Alle übergewichtigen Menschen haben wahrscheinlich schon einfach versucht, weniger zu essen - und die meisten von ihnen bleiben dick am Ende. Wenn das nicht ernsthafte Zweifel an der Erfolgschance der Hunger-Methode hervorruft, was dann?
 

Schlussfolgerung: Weniger essen macht nicht zwingend schlank und kann sogar Ihre Gesundheit gefährden.

 Lesen Sie hier den dritten Teil unseres 3-teiligen "Warum wir dick werden" Artikels: Hier geht es zum Teil 3.

Fazit


Warum wir dick werden, hängt häufig mit einer übermäßigen Zufuhr an Kolhenhydraten zusammen. Eine ausgewogene Ernährung ist der Schlüssel zu einer Gewichtsreduzierung. Haben auch Sie Probleme Ihr Gewicht ins Gleichgewicht zu bringen? Möchten Sie mehr über die "guten" und die "schlechten" Kohlenhydrate erfahren? Dann helfen wir Ihnen gerne bei Ihrer Ernährungsumstellung. In unserem Ernährungsprogramm erfahren Sie alle wichtigen Dinge, um gesund an Gewicht zu verlieren und dauerhaft schlank zu bleiben. Melden Sie sich hier zu einem ersten, kostenfreien Informationsgespräch an:

 

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Dieser Artikel basiert auf dem Bestseller Buch «Good Calories, Bad Calories» von Gary Taubes.

 

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