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9 Gründe, warum Zucker schlecht für Sie ist

April 11, 2016

Der Zusatz von Zucker ist der schlimmste Bestandteil in der modernden Ernährung. Es kann schädliche Auswirkungen auf den Stoffwechsel haben, und trägt zu allen Arten von Krankheiten bei.

Hier sind 9 beunruhigende Gründe, warum Sie zusätzlichen Zucker wie die Pest meiden sollten:

1. Zusatz von Zucker enthält keine essentiellen Nährstoffe und ist schlecht für Ihre Zähne

 

 Sie haben dies wahrscheinlich schon eine Million Mal zuvor gehört ... aber es ist eine Wiederholung wert. Zuckerzusatz (wie Saccharose und High Fruktose Corn Syrup) enthalten eine ganze Reihe von Kalorien ohne essentielle Nährstoffe. Aus diesem Grund werden sie als "leere" Kalorien bezeichnet.

 

Zucker enthält keine Proteine, essentielle Fettsäuren, Vitamine oder Mineralien... nur reine Energie. Wenn Menschen bis zu 10-20% der Kalorien (oder mehr) als Zucker essen, kann dies zu einem Nährstoffmangel beitragen. Zucker ist auch sehr schlecht für die Zähne, weil sie leicht verdauliche Energie für die schlechten Bakterien im Mund liefern.

 

2. Zuckerzusatz ist reichhaltig an Fruktose, welches Ihre Leber überlasten kann

 

Um zu verstehen, was an Zucker so schlecht ist, müssen Sie zuerst verstehen, was in ihm steckt.

 

Bevor der Zucker in den Blutstrom aus dem Verdauungstrakt gelangt, wird er in zwei einfache Zucker abgebaut: Glukose und Fruktose.

  • Glukose wird in jeder lebenden Zelle auf dem Planeten gefunden. Wenn wir es nicht aus der Nahrung bekommen wird es von unserem Körper produziert.
     

  • Fruktose ist anders. Unser Körper produziert sie nicht in irgendeiner signifikanten Menge und es gibt keinen physiologischen Bedarf dafür.

Die Sache mit Fruktose ist, dass sie nur von der Leber in erheblichen Mengen metabolisiert wird. Dies ist kein Problem, wenn wir nur wenig (wie aus Obst) essen oder wenn wir gerade eine Trainingseinheit durchführen. In diesem Fall wird die Fruktose in Glykogen umgewandelt und in der Leber gespeichert bis wir es benötigen. Wenn jedoch die Leber voll von Glykogen ist, führt dies zu einer Überlastung und die Leber wird gezwungen die Fruktose in Fett umzuwandeln.

 

Wann immer wir große Mengen an Zucker essen, kann dies zu einer Fettleber führen und alle Arten von ernsten Problemen hervorrufen. Beachten Sie, dass all dies nicht für Obst gilt. Es ist fast unmöglich, zu viel Fruktose mit Obst zu essen. Menschen, die gesund und aktiv sind, können mehr Zucker vertragen als Menschen, die eine westliche Diät mit einem hohen Kohlenhydrat-Anteil und vielen Kalorien essen.

 

Schlussfolgerung: Für Menschen, die nicht aktiv sind und eine westliche Ernährung essen, werden große Mengen an Fruktose aus Zuckerzusatz von der Leber in Fett

umgewandelt.

3. Eine Überlastung der Leber mit Fruktose kann zu einer nicht-alkoholischen Fettleber führen

 

Die Leber schickt Cholesterol-Partikel an den Körper, wann immer sie Fruktose in Fett umwandelt. Jedoch wird nicht das gesamte Fett an den Körper weitergegeben. Ein kleiner Teil bleibt in der Leber zurück. Dies kann zu einer nicht-alkoholischen Fettleber (Steatosis Hepatitis) führen. Diese Krankheit ist weit verbreitet in westlichen Ländern und wird meist assoziiert mit metabolischen Erkrankungen. Studien haben gezeigt, dass Personen mit einer Fettleber bis zu 2-3 Mal so viel Fruktose konsumieren als der Durchschnitt.

4. Zucker kann eine Insulin-Resistenz verursachen, die Vorstufe zum metabolischen Syndrom und Diabetes
 

Insulin ist ein sehr wichtiges Hormon im Körper. Es erlaubt der Glukose (Blutzucker) den Zugang zu den Zellen aus dem Blutkreislauf und weist die Zellen an, Glukose anstatt Fett zu verbrennen. Zu viel Glukose im Blutkreislauf ist hoch toxisch und einer der Gründe für Diabetes-Komplikationen wie z. B. das Erblinden. Eine Eigenschaft der metabolischen Fehlfunktion welches von einer westlichen Ernährung hervorgerufen wird, ist, dass Insulin aufhört richtig zu funktionieren. Die Zellen werden resistent gegen Insulin. Es wird vermutet, dass dies ein wichtiger Treiber für viele Krankheiten ist… eingeschlossen dem metabolischen Syndrom, Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und speziell Typ-2 Diabetes. Viele Studien haben gezeigt, dass ein übermäßiger Zuckerkonsum in Verbindung mit einer Insulinresistenz steht. 

Wenn unsere Zellen resistent gegen die Effekte von Insulin werden, produzieren die Betazellen in unserer Bauchspeicheldrüse mehr des Hormons. Dies ist äußerst wichtig, da ein zu hoher Blutzuckerwert erheblichen Schaden am Körper anrichten kann.

Wenn die Insulinresistenz fortschreitet, kann die Bauchspeicheldrüse irgendwann nicht mehr mit der Hormonproduktion mithalten, um den Bedarf zu decken und den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht zu halten. An diesem Punkt steigen die Blutzuckerwerte drastisch an und eine Typ-2 Diabetes Diagnose ist die Folge. Gegeben dem Fakt, dass Zucker eine Insulinresistenz verursachen kann, ist es nicht verwunderlich, dass Menschen welche Süßgetränke und Softdrinks zu sich nehmen, ein 83% höheres Typ-2 Diabetes Risiko haben.

 

Schlussfolgerung: Wenn Menschen zu viel Zucker essen, kann dies eine Insulinresistenz verursachen und zu Typ-2 Diabetes führen. 

5. Zucker kann ein Auslöser für Krebs sein

 

Krebs ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit und ist durch ein unkontrolliertes Wachstum und die Vermehrung von Zellen gekennzeichnet. Insulin ist eines der wichtigsten Hormone für diese Art von Wachstumsregulierung. Aus diesem Grund glauben viele Wissenschaftler, dass ein konstant zu hoher Insulinspiegel zu Krebs beiträgt. Außerdem sind die Stoffwechselprobleme ein bekannter Treiber für Entzündungen und eine potenzielle Ursache für Krebs. Mehrere Studien zeigen, dass Menschen, die viel Zucker essen, ein viel höheres Krebs-Risiko haben.

 

Schlussfolgerung: Es gibt sehr viele Anzeichen dafür, dass Zucker aufgrund seiner schädlichen Auswirkungen auf den Stoffwechsel, zu Krebs beiträgt.

6. Zucker hat aufgrund der Auswirkungen auf die Hormone und das Gehirn eine einzigartige Fett fördernde Wirkung

 

Nicht alle Kalorien sind gleich. Verschiedene Lebensmittel können unterschiedliche Auswirkungen auf unser Gehirn und die Hormone, welche die Nahrungsaufnahme kontrollieren, haben. Studien zeigen, dass F

ructose nicht den gleichen Effekt auf die Sattheit wie Glukose aufweist. In einer Studie tranken Menschen entweder ein mit Fruktose gesüßtes Getränk oder ein mit Glukose gesüßtes Getränk. Danach hatten die Fruktosetrinker viel weniger Aktivität in den Sättigungszentren des Gehirns und fühlten sich hungriger. Weil die Kalorien in Form von Zucker nicht so befriedigend sind, kann dies im Laufe der Zeit zu einer erhöhten Kalorienzufuhr führen. 

 

Schlussfolgerung: Fruktose kann die Sättigung im Gehirn oder das Hunger-Hormon Ghrelin nicht annähernd so viel senken wie Glukose.

7. Zucker macht sehr schnell abhängig, da es einen massiven Ausstoß an Dopamin bewirkt. 

 

Zucker kann für viele Menschen zu einer Abhängigkeit führen und veranlasst wie Drogen zu einer Freisetzung von Dopamin im Belohnungszentrum des Gehirns. Das Problem mit Zucker und vielen Junk-Lebensmitteln ist, dass sie eine massive Freisetzung von Dopamin verursachen können, und zwar viel mehr, wie dies bei natürlichen Lebensmitteln wie z. B. Obst und Gemüse möglich wäre. Aus diesem Grund sind Menschen, die eine Suchtanfälligkeit haben, stark gefährdet süchtig nach Zucker und anderen Junk - Lebensmitteln zu werden. Die Regel "alles in Maßen" kann eine schlechte Idee für Leute sein, die süchtig nach Junk-Food sind, weil das Einzige, was gegen eine echte Sucht wirkt, Abstinenz ist.

 

Schlussfolgerung: Da Zucker eine große Freisetzung von Dopamin im Gehirn verursacht, kann es zu einer Sucht bei vielen Menschen kommen.

8. Zucker ist die führende Ursache von Fettleibigkeit bei Kindern und Erwachsenen

 

Die Art und Weise wie Zucker die Hormone und das Gehirn beeinflusst, ist ein Rezept für eine Fettkatastrophe.

 

Es führt zu einer verminderten Sättigung und kann Menschen süchtig machen, so dass sie die Kontrolle über ihren Konsum verlieren. Es überrascht nicht, dass Menschen die am meisten Zucker konsumieren, am ehesten übergewichtig oder fettleibig sind. Dies gilt für alle Altersgruppen. Viele Studien haben mit einer sehr hohen statistischen Wahrscheinlichkeit aufgezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Zuckerkonsum und der Fettleibigkeit gibt.

 

Der Zusammenhang zwischen Zucker und Fettleibigkeit ist speziell bei Kindern sehr ausgeprägt. Es wird davon ausgegangen, dass ein täglicher Zuckerkonsum bei Kindern zu einem 60% höheren Risiko von Fettleibigkeit führt.

 

Einer der wichtigsten Dinge die Sie machen können, wenn Sie abnehmen möchten, ist den Zuckerkonsum signifikant zu reduzieren.

 

Schlussfolgerung: Zucker kann das Risiko zu Übergewicht und Fettleibigkeit aufgrund der Effekte auf das Gehirn und die Hormone  stark erhöhen. 

9. Es ist nicht das Fett… Es ist Zucker, der Ihr Cholesterin hebt und zu Herzkrankheiten führt.

 

Seit vielen Jahrzehnten haben die Menschen gesättigte Fettsäuren für Herzerkrankungen verantwortlich gemacht und es wurde für den Sterbegrund Nummer 1 gehalten.

 

Allerdings zeigen neue Studien, dass gesättigte Fettsäuren harmlos sind. Die Beweise mehren sich, dass Zucker und nicht Fett einer der führenden Gründe zu Herzkrankheiten

ist. Studien zeigen, dass große Mengen an Fruktose den Level an Triglyceride, speziell des LDL-Cholesterins zu einem erhöhten Insulinspiegel führen, und in weniger als 10 Wochen zur abdominalen Adipositas führen kann.

 

Dies alles sind wichtige Risikofaktoren für Herzerkrankungen. Nicht überraschend ist, dass viele Beobachtungsstudien einen starken statistischen Zusammenhang zwischen Zuckerkonsum und dem Risiko von Herzerkrankungen finden.

Fazit

 

Die leeren Kalorien im Zucker sind nur die Spitze des Eisberges. Zucker kann auch zu einer ganzen Reihe an Krankheitsbildern führen. Wie Sie Ihr Verlangen nach Zucker und anderen süssen Speisen reduzieren können und zudem noch an Gewicht verlieren, erfahren Sie im Ernährungsprogramm von ParaMediForm. Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf:  Hier anmelden

 

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